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Saftige Wurzeln oder Schnittblumen?

Posted on 10. December 2012 by Sam Steiner in Facebook, Rankings, Schweiz, Social Media, Twitter

Unternehmen stehen in einer Zeit des Wandels. Von Vor-Internet zum Broschüren-Internet – das Geld und ein bisschen Blindheit bedient werden konnte – zum Internet als echtes Netz. Spätestens jetzt müssen Unternehmen dazulernen.

Es greift bei der Wurzel

Wo Broschüren und Werbespots recht oberflächlich mit ein paar einigermassen kreativen Ideen “realisiert” werden konnten, zeigt sich jetzt die Kultur des Unternehmens. Es reicht nicht, zu analysieren, wie die Tonalität in den neuen Medien klingt. Und nachzuahmen. Damit kann man vielleicht in Rankings steigen, aber das Herz ist sichtbar. Wenn kein Wurzel des Helfen-wollens, der “Kundenliebe” existiert, dann kann daraus wenig wachsen.

Saftige Wurzeln oder Schnittblume?

Vielleicht haben uns die US-Amerikaner in diesen Punkten etwas voraus? Vielleicht macht @swatchUS einen echt guten Job, was das Lösen von Kundenanliegen betrifft. Der Kanal @swatch wird aber in der Schweiz betrieben – ein kurzer Blick darauf zeigt leider fehlende Helfer-Wurzeln:

I’m so sorry. Da schien die Bereitschaft, dem Kunden zu helfen, erloschen zu sein, als es konkret wurde. Schade. Meine Frage an die Kundin von Swatch stellte ich am 10. Dezember und erhielt von ihr innert Minuten die Antwort, dass Swatch sich nie mehr gemeldet hatte.

Es geht mir nicht um Swatch an sich. Ich bin einfach – wie viele Männer – gegen Schnittblumen.

Die Kommentarsektion hier steht auch für Swatch offen ;-) Bin gespannt.

Engagierte Unternehmen in der Schweiz?

SocialBakers ist eine Firma, die Analytics zu den “Big Five” (Facebook, Twitter, YouTube, Google+, LinkedIn) anbietet.

Sie haben im November 2012 eine übersichtliche, kleine Auswertung von Facebook-Fanseiten von Schweizer Unternehmen gemacht.

Die Liste nach Anzahl Fans kann man ignorieren, interessanter sind die Auswertungen nach Antwortzeiten oder Engagementraten. Antwortraten sagen meiner Meinung nach etwas über die Wurzeln aus. Da zeigt sich, ob genug Kapazität eingeplant wurde, um zuzuhören und zu antworten.

Diese Schweizer Unternehmen schneiden gut ab:

  • SBB CFF FFS (88% beantwortet)
  • Swisscom (88% beantwortet, aber langsamer)
  • Sunrise (79% beantwortet)
  • Orange (79% beantwortet, aber langsamer)
  • digitec AG (67% beantwortet)

Leider ist nicht transparent ersichtlich, wie gross eine Fanseite sein muss, um in dieses Ranking aufgenommen zu werden (Antwortraten). Ich gehe davon aus, dass es etliche kleinere Unternehmen gibt in der Schweiz, die eine Antwortrate von gegen 100% haben und so einen ganz guten Job machen.

Was? Immer wieder Rankings?!

Rankings sind – wenn sie denn irgendwann mal richtig taugen – wie die Blume, die aus einer saftigen Wurzel genährt wird. Wie immer bei Rankings: es geht nicht drum, da drin zu stehen, sondern gute Vorbilder zu finden, von denen man lernen kann. Wichtig ist, dass man an einer gesunden Wurzel arbeitet – der Platz in Rankings ist zweitrangig ;-)

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Twitter: Mehr als 2000 Personen folgen?

Posted on 4. December 2012 by Sam Steiner in Social Media, Twitter

Twitter hat eine Limite von 2000 Personen, die man folgen kann. Diese Begrenzung gilt, bis man selbst 2000 Follower hat. Danach kann man immer 10% mehr Leuten folgen, als man selbst Follower hat. Sollte man aber nicht.

Klar?

2000-Limite bei Twitter veranschaulicht

Benedikt Köhler hat eine witzige kleine Analyse des Entscheids von Twitter, in Berlin ihre Büros zu eröffnen durchgeführt. Eine seiner Grafiken zeigt dieses Phänomen – oder eben die 2000-Following-Limite deutlich – Benutzer mit weniger als 2000 Follower können nie mehr als 2000 Personen folgen:

Bildquelle

Warum hat Twitter die 2000er-Limite?

Spam. Überall, wo Menschen sich tummeln, tummeln sich bald auch Spammer. (Neuerdings massiv auch in Instagram.) Twitter tritt mit dieser Regelung etwas auf die Bremse. Man kann keinen Twitter-Account erstellen und damit (zB automatisiert) tausenden von anderen folgen – in der Hoffnung auf Aufmerksamkeit.

Wie kann ich das umgehen?

Nicht. Wer massenweise Leuten folgt in der Hoffnung, dass einige davon grundlos zurückfolgen, der sendet mit seinem Twitter-Account das Signal “Ich bin ein Spammer”. Wenn nun jemand auf dieses Profil stösst, ist sofort ersichtlich, dass hier nicht wirklich Relevanz geboten wird. Folgt mir ein Benutzer, der 1999 anderen folgt aber nur 1000 Follower hat, mache ich einen weiten Bogen. Man muss sich also überlegen: geht es wirklich darum, möglichst viele Follower zu haben?

Ausserdem: wie realistisch ist es, mehr als 2000 Menschen zu folgen und dabei noch den Überblick zu behalten? Für Firmen mag das gehen – weil Firmen oft aus Höflichkeit allen zurückfolgen. Das ist auch richtig so. Ein normaler Mensch kann auch mit Listenverwaltung nach einigen hundert Profilen nicht mehr sauber damit umgehen.

Man muss die Twitter-Limite kennen

Man sollte um diese kleine Limite wissen, bevor man grosse Konzepte schreibt, die darauf abzielen, massenweise Leuten zu folgen. Idealerweise versteht man, dass ein solches Konzept keine gute Twitter-Strategie ist. Es geht um Dialog, es geht um Menschen. Es geht nicht um Followerzahlen, sondern um Relevanz für die Community. Wie eigentlich überall – auch offline.

(ich hab 2009 den Fehler für euch gemacht :). Nicht auf @samsteiner, lucky me.)

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Twitter-Account gehackt?

Posted on 3. September 2012 by Sam Steiner in Facebook, Social Media, Twitter

“Wie wurde mein Twitter-Account gehackt?” fragt man mich dann. Immer wieder kommt es vor, dass Twitter-Accounts “gehackt” werden. In der Regel handelt es sich dabei um Fehlverhalten der Benutzer – man lädt regelrecht ein, den Twitter-Account zu übernehmen.

Eine kleine Beichte: mitte der 90er Jahren hatten wir an der Kantonsschule ein neues Computer-Netzwerk erhalten. Alle Schüler und Lehrer erhielten Passwörter. Als PC-Freaks im mittleren Kantonsschulalter kommt da automatisch kriminelle Energie auf. Wir schrieben ein kleines Tool mit schönem Logo des Netzwerksystems. Dieses Tool wurde nach dem erfolgreichen Windows-Login automatisch gestartet. Es gab dem Benutzer vor, das Login sein nicht erfolgreich gewesen. Man müsste sich deshalb nochmal einloggen.

Schüler, Lehrer – bis hin zum Netzwerk-Administrator – gaben ohne zu zögern ihre Passwörter nochmal ein: in unser System. In jeder Pause schauten wir im Textfile, das als Passwort-Sammlung diente, die neuen Eroberungen an. Es war erschreckend, wie gut das funktionierte. Das war damals. Vor Spam. Vor Twitter-”Hacks”. Irgendwie entschuldbar. In unserer Abschlusszeitung veröffentlichten wir eine Auswahl in Form eines Buchstabenrätsels.

Warum wird ein Twitter-Account gehackt?

Merken tun es die Twitter-Friends dann meistens als Erstes: sie kriegen Direct Messages mit offensichtlich spammigen Inhalt. Meist mit einem Neugier weckenden Satz und einem Link zu einer dubiosen Website, die sich als Twitter oder Facebook ausgibt und den Benutzer zum Einloggen überreden will.

Man sammelt damit Benutzerangaben für allerlei dreckige Geschäfte. Dumm ist dann, wenn Leute das gleiche Passwort verwenden an verschiedenen Orten. Hat man dann das Facebook-Login, ist es ein kleiner Schritt zum E-Mail-Login. Dann ist der Zug abgefahren, Mr. Gauner kann mit der Passwort-Vergessen-Funktion vielerorts einloggen.

Hier ein Beispiel eines faulen Direct Messages, das ich heute erhalten habe:

Klickt man auf den Link, kommt man über einen Umweg via Facebook zu folgender Website. Man beachte die Adresse oben. Nur weil es wie Facebook aussieht, heisst das noch lange nicht, dass es Facebook ist. Hier wird sehr offensichtlich ein Facebook-Login vorgegaukelt – ein Blick zur Adresse müsste genügen. Leider sind viele leichtgläubig, wenn das Logo stimmt und fragen sich nicht, weshalb das Facebook-Login hier auftaucht.

Web-Zugang nur noch mit Prüfung?

Hier müsste eine Diskussion starten, ob man den Web-Zugriff einschränken sollte auf Leute, die eine Art “Driving Licence”-Prüfung bestanden haben. Solche Angriffe gehen viral weiter und sind deshalb doppelt erfolgreich, weil man den Hackern Zugriff aus seine Freunde schenkt und diese so mit Vertrauensbeziehungen spielen können.

Bitte schenkt eure Twitter-Accounts nicht mehr jedem, danke.

Ich bin ja froh, haben wir eine Vielfalt an Menschen in der Web-Stadt. Was ich da zu Gesicht kriege – von PCs, die 24h/Tag auf Voll-Last fahren, fast nicht brauchbar sind, weil sie als Spam-Versand-Maschinen fungieren (und dem Besitzer das egal ist nach meinem Hinweis) bis hin zu leichtfertigem Klicken auf Twitter-Spamlinks und zulassen von Apps auf Facebook, Twitter und anderen Diensten. Da kommt bei mir schon der Wunsch auf, dass wenigstens minimale Web-Kenntnisse erforderlich sein müssten, bevor man eine Internet-Verbindung kriegt. Senioren müssen sich auch ärztlich überprüfen lassen, ob sie die Verkehrssicherheit auf der Strasse nicht untergraben.

Woher kommen faulen Direktnachrichten in Twitter?

Entweder hat jemand das Twitter-Passwort und loggt sich damit manuell auf Twitter.com ein, oder die “Hacker” benutzen die Twitter-Schnittstelle, um automatisiert ihre gekaperten Benutzerkontos anzuwerfen und darüber die Direktnachrichten (DM) zu versenden. In der Regel passiert Letzteres. Es geht um eine Maschinerie, die irgendwann von Twitter gestoppt wird, weil massenweise Hinweise auf Spam eingehen oder das Muster (immer ähnliche Sätze) vom System automatisch erkannt wird. Leider ist es für einige dann schon zu spät.

Wie haben die Gauner Zugriff erhalten?

Meist ist hier die Antwort: man hat ihnen den Zugriff erlaubt. Deshalb möchte ich eher nicht von Hacking sprechen. Man hat nur gefragt: “Was ist dein Twitter-Passwort?” und eine Antwort erhalten. Dazu braucht es keine Hacking-Kenntnisse. Es gibt mittlerweile viele Dienste, in die man sich direkt mit seinem Twitter-Account einloggen kann. Dabei muss man sich schon sicher sein, dass es sich um brave, vertrauenswürdige Dienste handelt.

Man kann sich die Liste der Tool, denen man Zugriff auf Twitter gegeben hat hier anschauen: Apps in Twitter. Diese Liste sollte man regelmässig bereinigen.

Eine andere Möglichkeit ist ein Virus oder Malware auf dem Computer. Solche Programme können Passwörter abhören. Nicht nur aus diesem Grund ist es wichtig, immer die aktuellsten Sicherheitsupdates für Software und Betriebssystem (Windows, MacOS etc.) einzuspielen.

Da man im oben erwähnten Beispiel Twitter-Spam einsetzt, um an Facebook-Logins zu kommen, sollte man sich bewusst sein, dass alle Online-Dienste sicher sein sollten. Wir leben in einer vernetzten Welt und ein Sicherheitsloch an einem Ort führt dazu, dass an anderen Stellen die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Unbedingt starke Passwörter verwenden und nicht dasselbe Passwort an mehreren Orten.

Zugriff durch Apps überprüfen

Hier eine kleine Zusammenfassung der Sicherheitseinstellungen für Apps, die Zugriff auf die verschiedenen, gösseren Dienste haben:

  • Twitter: Apps mit Zugriff
  • Facebook: authorisierte Apps
  • Google: authorisierte Sites, Apps und Dienste

Wer Gmail oder andere Google-Dienste verwendet, sollte “2-Step-Authorization” unbedingt einschalten. Mehr Infos dazu gibt es hier. Da sollte man sich die paar Minuten schon nehmen dafür.

Aufpassen beim Klicken und Einloggen

Ich habe mit Sicherheitsvorkehrungen auf den Link in der oben gezeigten Direktnachricht geklickt. Ungeübten Nutzern empfehle ich das aber ausdrücklich nicht.

Wenn eine DM in einer “falschen” Sprache kommt, die nicht zum Versender passt: löschen. Nicht veröffentlichen – man startet so ein neues Sicherheitswurmloch. Wenn eine Direktnachricht wenig (Neugier weckende) Infos beinhaltet und einen Link: vorsichtig sein, löschen. Da muss man Instinkt aufbauen. Nicht klicken wenn unsicher! Wenn eine Login-Maske erscheint, ob Facebook oder Twitter oder sonstwas: immer die Adresse oben im Browser überprüfen!

Wichtig: starke Passwörter verwenden. Sie dürfen nicht aus einem Wort bestehen. Dasselbe Passwort nicht mehrmals verwenden. Insbesondere nicht ausserhalb der “sicheren Dienste”. Google, Twitter und Facebook sind meiner Meinung nach sehr sicher, wenn man sich etwas im Griff hat. Überrascht wird man aber auch von seriösen Diensten wie letzthin LinkedIn, die plötzlich Millionen von Passwörtern “verlieren”.

Was tun, wenn der Twitter-Account gehackt wurde?

  • Passwort ändern
  • Passwort in allen anderen Diensten ändern, wo man dasselbe verwendet hatte
  • Die obigen “Authorisierte Apps” Links durchschauen und unbekannte Apps entfernen
  • Versendete DMs löschen

Passwortsicherheit überprüfen

Zum Schluss als kleiner Test, ob die Problematik verstanden wurde: auf der Website Is My Twitter Password Secure? überprüfen lassen, ob man ein genug sicheres Passwort gewählt hat. Einfache Wörter und Namen sind nie sicher!

Für Ergänzungen in den Kommentaren bin ich dankbar. Man kann da auch sein Twitter-Passwort eintragen und ich überprüfe sie Sicherheit des Accounts – NOT!

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Pinterest in der Schweiz: Männersache

Posted on 10. August 2012 by Sam Steiner in Schweiz, Social Media

Pinterest boomt. Als Social Network für Design, Fashion, Deko und Suchmaschinenoptimierung. Seit einigen Tagen ist Pinterest offen für alle. Man braucht keine spezielle Einladung mehr. Merkwürdige Zahlen zur Nutzung von Pinterest in der Schweiz.

Pinterest ist anders. Man muss sich etwas dran gewöhnen. Es ist sehr viel visueller als andere Netzwerke wie Twitter oder Google+ und Facebook. Entsprechend funktioniert es gut für Design, Architektur, Reisefotos (Tourismus), Dekorationsideen, Kochrezepte etc. Nicht zu vergessen: Infografiken.

Das schlägt sich nieder in einer deutlich abweichenden Nutzergruppe im Vergleich zu anderen Netzwerken. Weltweit sind 74% der Pinterest-Nutzer Frauen. Im Vergleich: weltweit sind 52% der Twitter-Nutzer Männer. Bei Facebook? ebenfalls 52% Männer.

Pinterest in der Schweiz: Early Adopters und SEOs

Für die Schweiz ist Pinterest ziemlich neu. Es tummeln sich da viele sogenannte “Early Adopters” (hier bin ich in Pinterest). Scheinbar sind die hauptsächlich Männer. Im Gegensatz zur weltweiten Statistik sind hierzulande 79% der Nutzer von Pinterest Männer. Schaut man die Interessensgebiete dieser Nutzer aus der Schweiz an, so erscheint an erster Stelle “Suchmaschinenoptimierung”. An zweiter Stelle immerhin “Design”.

Wer nutzt Pinterest?

Schaut man die Interessen der weltweiten Nutzer von Pinterest an, so sieht es weniger korrupt aus:

  1. Brand Management (also Firmen, die Pinterest nutzen)
  2. Art & Craft Supplies
  3. Crafts
  4. Music Art & Memorabilia
  5. Visual Art & Design
  6. Public Relations
  7. Utah

Keine Ahnung, warum Utah. Jemand eine Idee?

Werden wir viel mehr von Pinterest hören?

Diese Zahlen scheinen aufzuzeigen, dass wir in der Schweiz noch sehr viel mehr von Pinterest hören werden, als dies bisher der Fall war. Zurzeit ist Kennenlern-Phase – bei der breiten Bevölkerung ist das neue Netzwerk noch nicht angekommen. Vielleicht ist jetzt die neue Offenheit (keine Einladungen mehr nötig) ein Startpunkt? Kulinarisch zumindest, hat Pinterest schon (via Judith) Inspirationen in unsere Hausküche gebracht :)

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Twitter-Nutzung in der Schweiz – Juni 2012

Posted on 10. August 2012 by Sam Steiner in Schweiz, Twitter

Wie sieht es aus mit der Twitter-Nutzung in der Schweiz? Wieder mal ein paar Zahlen. Wer interessiert ist an weiteren Artikeln zu solchen Themen, darf sich gerne diesen Blog per RSS abonnieren und sich in der rechten Spalte für den Social Web E-Mail-Ratgeber eintragen.

Ältere Nutzer als Facebook

Nun zu Twitter in der Schweiz. 58% der Twitter-Nutzer in der Schweiz sind über 35 (Facebook: 49%). 33% sind immerhin über 45 (Facebook: 27%). Twitter spricht eher eine ältere Benutzergruppe an. Interessant aber auch: 19% der Twitter-Nutzer sind aus der Altersgruppe 0 – 17. Wieviele davon noch nicht schreiben können würde mich interessieren.

Pinterest männlicher als Twitter in der Schweiz

76% der Twitter-User der Schweiz sind Männer (Pinterest: 79%!). Dies mit Pinterest zu vergleichen für die Schweiz erstaunt mich sehr – hätte nicht gedacht, dass Pinterest mehr männliche Nutzer hat als Twitter. Dies zeigt mir: Pinterest ist noch überhaupt nicht angekommen hierzulande. Es sind erst mal die Early Adopters (tendenziell scheinbar männlich) am testen. Wir können noch viel mehr erwarten. Ich schweife hier etwas von Twitter ab… (Pinterest werde ich in einem baldigen Artikel genauer ansehen)

420’000 Twitter-Nutzer in der Schweiz

Wir haben 420 Tausend Unique Visitors in Twitter hier in der Schweiz (Pinterest: 48K). Das heisst allerdings nicht, dass diese alle aktiv tweeten. Viele davon lesen nur – haben vielleicht sogar keinen eigenen Account (zum Lesen braucht man keinen Twitter-Account, (fast) alles ist offen).

Wer twittert?

Schaut man die Interessen der Nutzer an, so scheinen Twitterer doch recht Business-Technologie-Menschen zu sein. Auch ein paar Marketingleute sind dabei. Dies Liste zeigt mir aber nur die ersten 10 recht einseitigen Interessengebiete.

Hier die Grafik:

Quelle: Google AdPlanner, Stand Juni 2012

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Facebook vorne, Twitterer multiplikativer

Posted on 18. August 2011 by Sam Steiner in Facebook, Schweiz, Twitter

In der Schweiz haben 2,6 Millionen Menschen ein aktives Facebook-Konto. Somit ist Facebook mengenmässig mit Abstand das grösste soziale Netzwerk. Danach kommen weitere bekannte Netzwerke mit unterschiedlichen Ausprägungen wie YouTube (Video), LinkedIn und Xing (beide Bu-siness) oder Twitter (News).

Zahlen alleine sagen nicht alles aus – wie oben beschrieben, unterscheiden sich diese verschiedenen Plattformen deutlich: In Twitter hat man beispielsweise geographisch oft viel „längere“ Verbindungen. Eine Nachricht geht auf Twitter viel schneller um die Welt als in Facebook. Umgekehrt hat man in Facebook viel bessere Möglichkeiten, gezielt bestimmte Gruppen anzusprechen und mehr Möglichkeiten für den Firmen-Auftritt.

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Social Media Workshops – Ideen?

Posted on 9. July 2011 by Sam Steiner in Facebook, Social Media, Workshops

Bisher habe ich die beiden Workshops “Social Media für Unternehmen” und “Facebook für Unternehmen” durchgeführt, etwas Twitter-Schulung und auch das Facebook-Modul an der Social Media Akademie SOMEXCLOUD in Zürich gehalten.

Nun: Social Media ist viel breiter, Facebook ist nicht überall die Wunderwaffe, neue Plattformen kommen – zum Beispiel Google+ – ich frage deshalb mal in die Runde:

Welche weitere Arten von Social Media Schulung wären interessant für euch? Ein reiner Praxistag zu Fanseiten? Kurs “EdgeRank und Community Management”? Wiederkehrende Twitter-Schulung/Begleitung via Skype? Video-Tutorials mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen? Google+ für Unternehmen? Was meint die Cloud?

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Preise für Social Media?

Posted on 30. June 2011 by Sam Steiner in Blogs, Facebook, Social Media

Wieviel kostet das Aufsetzen von Social Media Profilen, Blogs und Fanseiten?

Ich hatte in den letzten paar Wochen das “Glück”, mehrere Offerten von grösseren Social Media Agenturen zu sehen und bin regelrecht erschrocken – jedes Mal.

Es herrscht zurzeit bei renommierten Agenturen eine Art Abzocker-Stimmung im Bereich Social Media. Unschön. Unwissende Kunden werden mächtig zur Kasse gebeten.

Frage mich ernsthaft, ob ich nicht einzelne Agenturen mit Namen nennen sollte. Da wird echt unfair gespielt gegenüber Kunden, die wenig Ahnung haben.

Kosten für Twitter

Um einen Twitter-Account für eine Firma aufzusetzen, dies professionell auszugestalten mit Hintergrundbild, Avatarbild und Schulung des Kunden würde ich mit einem Arbeitsaufwand von 4 bis 10 Stunden rechnen. Ohne Inhalt.

Dafür wurde in einer Offerte ein Preis von geschätzten 10’000 CHF verlangt. In der Offerte war nicht ersichtlich, ob überhaupt grafische Arbeiten erledigt werden.

Kosten für eine Facebook Fanseite

Um eine Facebook-Fanseite in der Grundversion aufzubauen braucht man nicht länger als 2 Stunden, wenn Bildmaterial zur Verfügung steht. Dazu kommen allfällige grafische Arbeiten, wenn man die Möglichkeiten ausreizen will (5 Banner-Bilder, nicht nur Logo im Profilbild). Basis-Fanseite hat man also in einem halben bis ganzen Tag eingerichtet.

Wenn man nun die Fanseite mit einer Willkommensseite mit Fan-Köder (Fan-Gate) und 3 zusätzlichen Navigationspunkten mit den wichtigsten Infos zur Firma ergänzen will (macht oft Sinn), rechnet man mit maximal 2 Stunden pro Navigationspunkt plus die Umsetzung (Grafik und HTML – im gewohnten Rahmen von je einer HTML-Seite, also nicht wild).

Wird nun in einer Offerte ein Preis im 5-stelligen Bereich verlangt, muss man schon zusätzliche Funktionalität mit dabei haben. Sonst sollte der Abzocker-Alarm abgehen.

Wieviel kostet ein Blog?

Die beste Blog-Software (mit Abstand) ist WordPress. WordPress ist Open Source, kostenlos, wird von einer Community entwickelt und bietet auch unzählige kostenlose Erweiterungen für alle möglichen Funktionen an.

Das Aufsetzen von WordPress mit Einrichtung der gängigsten Erweiterungen, einem schönen Design (aus dem bestehenden Pool von tausenden von Designs), der Anpassung des Designs an Firmenlogo und Farben etc. ist – bei nicht allzu tiefgehenden Design-Anpassungen – eine Sache von maximal 10 Stunden.

Wenn man ein eigenes Design (zB vom Hauseigenen Designer) als WordPress-Design umsetzen lassen will, geht der Aufwand schon eher etwas in die Höhe, da würde ich aber bei einer sauberen Vorlage von maximal 20 weiteren Stunden ausgehen.

Wenn nun ein Blog für 50’000 CHF angeboten wird, ist das schlichtweg Abzocke der Agenturen – auch wenn grosse Agenturen höhere Betriebskosten haben als ich mit alike. Auch 10’000 CHF ist über dem sinnvollen Limit für ein Blog (ohne tiefe Corporate Design Integration und Schulung).

Ich bin nicht neutral. Habe aber auf der Umsetzer-Seite über 11 Jahre (länger als die meisten Offerten-Schreiber) in Web-Agenturen gearbeitet, unzählige Blogs, Twitter-Accounts und Facebook-Fanseiten aufgesetzt und kenne den Aufwand.

Gerne beurteile ich Ihre erhaltenen Offerten – vorerst (wenn ich nicht überschwemmt werde) kostenlos. Einfach anmailen.

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Politische Gemeinden und Social Media

Posted on 18. May 2011 by Sam Steiner in Social Media

Auf dem GO4BLOG habe ich ein Artikel veröffentlicht über den Einsatz von Social Media bei der Stadt Luzern.

Die Stadt Luzern ist vorbildlich unterwegs – hat aber auch noch Potential. Anhand dieses praktischen Beispiels können Gemeinden, Städte aber auch Unternehmen lernen, ihre ersten Schritte in den sozialen Netzwerke zu tun. Aber auch lernen, dass vorbildliches Kommunizieren mit Zuhören und Arbeit zusammen hängt. Man stellt sich nicht einfach in Facebook und YouTube ein und die Sache läuft.

Stadt Luzern hat das verstanden. Bravo!

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Der Erfolg des Saftblogs

Posted on 2. April 2011 by Sam Steiner in Blogs, Social Media

Interview mit Kirstin Walther, Inhaberin der Kelterei Walther, an der Web 2.0 Konferenz zu ihrem Saftblog und ihren Erfahrungen mit Twitter (@SaftTante).

Link: Kirstin Walther zum Erfolg des Saftblogs

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Über Sam Steiner

Ich helfe Firmen darin, das “neue Internet” zu verstehen und ihr Potential darin zu finden. Ziel: Ihre Präsenz im Web soll potentielle Kunden magnetisch anziehen.

An der SOMEXCLOUD Social Media Akademie in Zürich unterrichte ich angehende Social Media Managers und Community Managers.

Kontaktieren Sie mich für Social Media Referate, Beratung oder Coaching:

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