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Wöchentliche Social Media Sprechstunden

Posted on 25. April 2013 by Sam Steiner in Google+, Social Media

Sprechstunde

Experiment Sprechstunde via Web-Video

Ich lanciere kostenlose, wöchentliche Social Media Sprechstunden. Auch ein wenig als Experiment. Wer für ein Unternehmen über mögliche Strategien brütet, irgendwo etwas Richtungsweisung braucht, oder einfach ein wenig zuhören will, welche Fragen andere beschäftigen, darf sich gerne zur Runde gesellen (oder Fragen via Formular einreichen).

Was biete ich genau?

Es soll darum gehen, dass Fragen gestellt werden können, Hindernisse weggeräumt werden können. Es ist natürlich nicht so, dass ich in der Stunde ganze Strategien vorlese oder kaue – die müssen individuell für jede Firma entwickelt werden. Ich bringe Erfahrung aus meiner Arbeit mit KMUs in der Schweiz, sowie meiner langjährigen Arbeit in Web-Agenturen und als Community Manager.

Wie funktioniert das?

Grundsätzlich findet die Sprechstunde jeden Donnerstag Morgen, von 11:00 bis 12:00 statt. Wo? In einem Google+ Hangout. Das ist eine kostenlose und sehr simple Videokonferenz-Funktion in Google+. Wer zu der angegebenen Zeit nicht dabei sein kann, kann die Aufnahme des Gesprächs im Nachhinein auf YouTube sehen. Man darf also trotzdem seine Fragen stellen.

Weitere Informationen

Ich habe weitere Informationen dazu mit Richtlinien und auch einer Anleitung für die Teilnahme auf der Seite “Wöchentliche Social Web Sprechstunde” veröffentlicht. Ich freue mich auf spannende Gespräche!

Foto: Robert S. Donovan cc

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Facebook geschäftlich nutzen – One Step Back

Posted on 4. June 2012 by Sam Steiner in Facebook, Uncategorized

Nun will man Facebook geschäftlich nutzen. OK. Warum? Weil es andere tun – und Viele darüber reden.

Das. Ist. Keine. Strategie.

Mich schockierte eine Anfrage

Die Kernaussage war: man habe gesehen, dass viele Firmen ihr Profil in Facebook hinterlegen – das wolle man nun auch tun. Man wolle sich aber nicht privat registrieren, sondern nur die Firma rein stellen. Wie müsste man da am besten vorgehen?

Das ganze Web wird Social sein

Das Web verändert sich auf natürliche Weise. Was ich hier erkläre gilt viel breiter als nur für Facebook. Es geht um die Entwicklung des Webs, Sie verstehen? Sie müssen verstehen.

Ich vergleiche es mit einer Stadt namens Shareville. Früher bestand das Web aus Schaufenstern an Schaufenstern an Schaufenstern. Websites. Recht langweilige (aber teure) Websites. Passive Passanten in den grauen Strassen – man versucht sie anzulocken.

Sehr viele Online-Marketeers sind da stecken geblieben. Sie versuchen, ihr Schaufenster möglichst gut zu verlinken in der Stadt und überall Profile zu streuen. Früher erreichte man damit mehr als heute.

Die Stadt ist aber mehr. Da gibt es Cafés, Clubs, Kinos. Da gibt es vor allem Menschen, die man beobachten kann, denen man folgen kann, mit denen man ins Gespräch kommen kann. Schaufenster sind nicht mehr alles. Das ist eine natürliche Entwicklung. Social Web wird nicht weg gehen.

Entdeckungsreise

Heisst aber auch, dass man in der neuen Stadt einen gewissen Entdeckergeist mitbringen soll. Keine Angst haben, man im Café Facebook an einen Tisch mit Freunden zu sitzen. Klar, man erkundigt auch Café Google+ (wo mehr zu Fachthemen an Tische gesessen wird). Man lernt die neue Bedeutung von Video und der zweitgrössten Suchmaschine YouTube. Man interessiert sich für die Infostelle Quora und auch für Pinnwände wie Pinterest. So lernt man sich bewegen in Shareville.

Inhalte & Interaktionen rocken

Ich kann die Entdeckungsreise für niemanden abkürzen (sie hat ein offenes Ende). Eines kann ich aber voraussagen: man wird lernen, dass es heute im Web um gute, hilfreiche Inhalte geht statt um schöne Schaufenster und Marketingtexte. Es geht um Interaktionen und Austausch.

Frage: wie oft veröffentlichen Sie wertvolle, teilbare Inhalte im Web? Wie oft entstehen dann dankbare Diskussionen rund um diese Inhalte? Wie oft werden die Inhalte geteilt? Dorthin wollen Sie gelangen, wenn Sie im Web erfolgreich sein wollen. Mundpropaganda online. Gar nicht so schwer.

Stay away from Botox

Botox ist ein Nervengift. Geschliffene PR-Texte sind keine guten Inhalte. Sie werden kaum gelesen geschweige denn viral verbreitet. Geschliffene Firmenvideos sind keine guten Inhalte. Video allerdings wird sehr wichtig werden. Texte und Bilder werden sehr wichtig bleiben.

Das Problem ist das Schleifen bis zur Unkenntlichkeit.

Facebook Social Web fürs Geschäft nutzen

Ist man von der Erkundungsreise zurück (in Wahrheit bleibt man immer dran), geht es um konkretere Pläne für den Einsatz von Plattformen wie Facebook fürs Geschäft. Dazu muss man gewisse Fragen selbst beantwortet haben. Es geht um den konkreten Nutzen (soll es Kosten sparen oder Einnahmen erhöhen? Oder beides?). Geht es um Gewinnung von Kunden oder neuen Mitarbeitern? Geht es mehr um Branding?

Und man kommt zurück zu den Inhalten und Interaktionen. Man muss einen Ort schaffen, um solche Inhalte zu veröffentlichen – das darf nicht Facebook selbst sein. Und man muss Zeit einplanen, um in Interaktionen einzutauchen. In Facebook (das gilt für alle heutigen Plattformen) ist man nur sichtbar, wenn man aufsteht und frische Luft schnappt. Man muss hingehen, Inhalte veröffentlichen und Teil der Diskussionen werden.

Man muss Zeit einplanen, um zuzuhören. Fragen? Ich habe ein offenes Ohr. (und ich empfehle nun wirklich, das Shareville-Ebook zu lesen. Kostenloser Download ohne Adressangabe.)

Facebook, Inhalte, Interaktionen, Shareville, Social Web No Comments Read More

Social Media im Tourismus

Posted on 8. October 2011 by Sam Steiner in Schweiz, Social Media

Wie können Tourismus-Betriebe oder – Destinationen das Social Web nutzen? Gerade der Tourismus lebt von Empfehlungen, von weitererzählten Geschichten, von Bewertungen usw. Passgenau zu den Möglichkeiten der Social Networks.

Social Media im Tourismus liegt also auf der Hand.

In den sozialen Netzwerken werden eben genau Geschichten erzählt, Empfehlungen weitergereicht – und das alles von Mensch zu Mensch, ohne Promo-Speak.

Ich frage immer lieber Menschen als einen Reise-Betrieb um Erfahrungen, Vorschläge und Tipps für Destinationen. Als Reisender nutze ich dann Social Networks, um meine Erlebnisse mit Freunden zu teilen. Und Reiseblogs, um etwas mehr schreiben zu können (mit langfristigerer Wirkung).

An dieser Stelle empfehle ich zur Auflockerung meine Geschichte mit dem Kobrablut in Vietnam. Ein kleines Video, das wir direkt in Hanoi produziert haben und in unserem Reiseblog veröffentlicht haben.

Diese Effekte werden Tourismusbetriebe zu ihrem viralen Vorteil nutzen.

Social Media im Tourismus: ein paar Gedanken

Ein paar Ideen – kurz konzentriert. Ich lasse lange Erklärungen einzelner Techniken hier raus. Wer Fragen hat, darf sie gerne in den Kommentaren stellen oder mich kontaktieren.

  • Location Based Services. Klar, man sollte einchecken können. Aber es geht weiter: gibt es eine kürzere Schlange für Facebook-Fans? Einen Gratis-Parkplatz Badge für den Foursquare-Mayor des Ortes? Gibt es Geocaching-Multicaches für Familien?
  • User Generated Content würdigen. Wieviele Prozente der Inhalte der Website wird von Besuchern oder Kunden beigetragen? Ideal wären utopische 100%. Dazwischen liegen wohl bei den Meisten noch Welten. Flickr, Instagram, Twitter, Facebook, YouTube anzapfen und besuchergenerierte Inhalte (eben die echten Geschichten) fördern.
  • Blog des Pistenpräparierteams. Oder natürlich andere Einblicke hinter die Kulissen. Wo sind die interessanten Geschichten vor Ort? Wie kann man die erzählen? Video ist ein starkes Medium.
  • Facebook Kreativität. Momentan geht es recht ab mit der kleinen Gemeinde im Graubünden: Obermutten GR. Eine recht simple und nicht kostspielige Aktion schaffte es innert Tagen ins koreanische Fernsehen. Das Dorf hat viel mehr Fans als Einwohner.
  • Video. Video. Video. Jeder hat eine Videokamera laufend dabei, die Produktion ist nicht aufwändig (es muss nicht hochgeschliffen sein). Aber Video transportiert viel mehr als Text und oft auch mehr als ein stilles Bild. Meine Frau produziert eine Talk-TV-Sendung mit 3 iPhones.
  • Kontakt aufnehmen mit bloggenden Reisenden. Spezielle Aktionen für Blogger ausdenken!

Die Plattformen sind da – oft kostenlos. Nutzen! Gerne berate ich Firmen oder Organisationen, die Interesse daran haben. Oft geht es darum, die Angst vor den Inhalten der “Anderen” zuverlieren – und genau das (nicht blauäugig) als die grosse Chance im heutigen Web zu sehen.

Instagram im Tourismus einsetzen

Ich habe einen ausführlicheren Artikel zum Thema Instagram und der Tourismus veröffentlicht. Wer konkret zu diesem Thema Inspiration sucht, liest dort mehr.

instagram, Möglichkeiten, schweiz, social media, Social Web, Tipps, Tourismus 5 Comments Read More

Über Sam Steiner

Ich helfe Firmen darin, das “neue Internet” zu verstehen und ihr Potential darin zu finden. Ziel: Ihre Präsenz im Web soll potentielle Kunden magnetisch anziehen.

An der SOMEXCLOUD Social Media Akademie in Zürich unterrichte ich angehende Social Media Managers und Community Managers.

Kontaktieren Sie mich für Social Media Referate, Beratung oder Coaching:

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