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Interview mit Sam Steiner zu Social Media

Posted on 30. July 2012 by Sam Steiner in Social Media

Anlässlich einer Reihe von Social Media Workshops bei der Matterhorn Gotthard Bahn in Brig habe ich ein kleines Interview gegeben zum Thema Social Media. Das Interview erschien in der Infozeitung der Matterhorn Gotthard Bahn. Hier in PDF-Format für Interessierte.

PDF: Matterhorn Gotthard Bahn Interview mit Sam Steiner

Touristendestinationen auf dem Social Web

Zur Matterhorn Gotthard Bahn gehört auch die Gornergrat Bahn. Solche touristischen Angebote eignen sich besonders für Social Networks, weil Touristen hauptsächlich via Facebook und anderen Plattformen mit den Angehörigen zuhause kommunizieren. Eindrücke und Geschichten, die sie jeden Tag erleben, können sie so ganz bequem mit Freunden teilen. Das wirkt dann natürlich wie Empfehlungen unter Freunden – nur haben wir hier noch eine zusätzliche, virale Komponente. Die Gornergrat Bahn ist neu auf Facebook.

Social Web: neue Chancen für den Tourismus

Ich habe schon mehrmals über den Einsatz von Social Media im Tourismus geschrieben. Beispielsweise: Instagram im Tourismus und Social Web im Tourismus. Pinterest kann da auch interessant werden – sehr oft werden dort Fotos zum Thema “Dorthin will ich mal reisen” geteilt.

Bin gespannt, was wir von Touristenbüros und ähnlichen Organisationen sehen werden in den nächsten Jahren. Ich gehe davon aus, dass neue Chancen aufgehen, mit relativ wenig Geld grosse Aufmerksamkeit zu gewinnen. Entsprechend schade, wenn die Chancen nicht genutzt werden. Bitte dann nicht über sinkende Übernachtungen klagen.

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Instagram im Tourismus

Posted on 4. July 2012 by Sam Steiner in Schweiz, Social Media

Instagram ist mittlerweile den meisten bekannt. Es ist eines der grössten Foto-Communitys. Klar, gibt es kreative Nutzungsmöglichkeiten von Instagram im Tourismus.

Spätestens nach dem Kauf durch Facebook für 1 Milliarde USD ist Instagram ein Begriff. Mit über 50 Millionen Nutzern ist Instagram eines der grössten Foto-Apps. In der Tourismus-Branche sind Fotos sehr wichtig. Man will sich ein Bild machen der Reise-Destination. Wenn diese Fotos auch in die grossen Netzwerke weiter geteilt werden – umso besser.

Wie funktioniert Instagram?

Man schiesst ein Foto. Danach bearbeitet es kurz mit integrierten, sehr einfachen Filtern. Nun ist man schon bereit, es mit einem “Klick” zu veröffentlichen in verschiedene Netzwerke und auf Instagram selbst. Instagram hat Anbindungen an Facebook, Twitter, Foursquare und Tumblr. 4 riesige Netzwerke, die übrigens im Tourismus alle sehr relevant sind. Instagram gibts für Android und für iPhone.

Funktionen für Fortgeschrittene

Wer sich näher mit Instagram beschäftigt, kennt die Neben-Communitys. Man tut sich um einen sogenannten #Hashtag zusammen, um sich gegenseitig mit Fotos zu inspirieren und zu pushen. Man verwendet Zusatztools wie Instacanvas und vielen anderen, um Bilder zu verkaufen, mehr Funktionen zu erhalten (und auch mehr Reichweite).

Firmen können das nutzen

Wir leben im Zeitalter von Schnittstellen zwischen Online-Plattformen. Facebook, Twitter, Flickr oder Instagram: alle haben mehr oder weniger offene Schnittstellen, mit denen Web-Applikationen gebaut werden können. Wie die oben erwähnten Zusatztools. Man kann also beispielsweise alle Bilder zu einem speziellen Hashtag aus Instagram herausholen und sie auf einer Website anzeigen.

Möglichkeiten mit Instagram im Tourismus

Man will die visuellen Vorteile der eigenen Region viral verbreiten. Dafür eignet sich Instagram gut. Ich führe hier eine nicht abschliessende Liste von Ideen, wie man Instagram im Tourismus einsetzen könnte. Gerne berate ich zu Möglichkeiten und Kosten solcher Umsetzungen.

  • selbst Bilder schiessen – simpel, kostenlos
  • #Hashtag definieren und Teilnehme fördern (zB wöchentliche Preise)
  • regelmässige Themen-Challenges (wie es Instagram selbst tut)
  • Geotags (GPS) anzapfen und auf Karte der Region anzeigen (Beispiel aus Nicht-Tourismus)
  • Bilder aus der Nähe via web.stagram.com zusammentragen (Beispiele: Jungfraujoch, Löwendenkmal)
  • Foto-OL-Aufgabe: zB alle geforderten markanten Details einer Altstadt mit einem Hashtag auf Instagram stellen, um einen Preis zu gewinnen
  • …

Branchen wie der Tourismus und andere, die von der Verbreitung von visuellen Eindrücken profitieren, sind bei Instagram goldrichtig. Der erste Schritt ist – wie so oft – das Erlernen der Plattform. Weiter gehen als nur an der Oberfläche kratzen. Ich wünsche viel Spass und weitere kreative Ideen in Instagram – und helfe gerne in der Konzeptionsphase (Kontaktangaben).

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Social Media im Tourismus

Posted on 8. October 2011 by Sam Steiner in Schweiz, Social Media

Wie können Tourismus-Betriebe oder – Destinationen das Social Web nutzen? Gerade der Tourismus lebt von Empfehlungen, von weitererzählten Geschichten, von Bewertungen usw. Passgenau zu den Möglichkeiten der Social Networks.

Social Media im Tourismus liegt also auf der Hand.

In den sozialen Netzwerken werden eben genau Geschichten erzählt, Empfehlungen weitergereicht – und das alles von Mensch zu Mensch, ohne Promo-Speak.

Ich frage immer lieber Menschen als einen Reise-Betrieb um Erfahrungen, Vorschläge und Tipps für Destinationen. Als Reisender nutze ich dann Social Networks, um meine Erlebnisse mit Freunden zu teilen. Und Reiseblogs, um etwas mehr schreiben zu können (mit langfristigerer Wirkung).

An dieser Stelle empfehle ich zur Auflockerung meine Geschichte mit dem Kobrablut in Vietnam. Ein kleines Video, das wir direkt in Hanoi produziert haben und in unserem Reiseblog veröffentlicht haben.

Diese Effekte werden Tourismusbetriebe zu ihrem viralen Vorteil nutzen.

Social Media im Tourismus: ein paar Gedanken

Ein paar Ideen – kurz konzentriert. Ich lasse lange Erklärungen einzelner Techniken hier raus. Wer Fragen hat, darf sie gerne in den Kommentaren stellen oder mich kontaktieren.

  • Location Based Services. Klar, man sollte einchecken können. Aber es geht weiter: gibt es eine kürzere Schlange für Facebook-Fans? Einen Gratis-Parkplatz Badge für den Foursquare-Mayor des Ortes? Gibt es Geocaching-Multicaches für Familien?
  • User Generated Content würdigen. Wieviele Prozente der Inhalte der Website wird von Besuchern oder Kunden beigetragen? Ideal wären utopische 100%. Dazwischen liegen wohl bei den Meisten noch Welten. Flickr, Instagram, Twitter, Facebook, YouTube anzapfen und besuchergenerierte Inhalte (eben die echten Geschichten) fördern.
  • Blog des Pistenpräparierteams. Oder natürlich andere Einblicke hinter die Kulissen. Wo sind die interessanten Geschichten vor Ort? Wie kann man die erzählen? Video ist ein starkes Medium.
  • Facebook Kreativität. Momentan geht es recht ab mit der kleinen Gemeinde im Graubünden: Obermutten GR. Eine recht simple und nicht kostspielige Aktion schaffte es innert Tagen ins koreanische Fernsehen. Das Dorf hat viel mehr Fans als Einwohner.
  • Video. Video. Video. Jeder hat eine Videokamera laufend dabei, die Produktion ist nicht aufwändig (es muss nicht hochgeschliffen sein). Aber Video transportiert viel mehr als Text und oft auch mehr als ein stilles Bild. Meine Frau produziert eine Talk-TV-Sendung mit 3 iPhones.
  • Kontakt aufnehmen mit bloggenden Reisenden. Spezielle Aktionen für Blogger ausdenken!

Die Plattformen sind da – oft kostenlos. Nutzen! Gerne berate ich Firmen oder Organisationen, die Interesse daran haben. Oft geht es darum, die Angst vor den Inhalten der “Anderen” zuverlieren – und genau das (nicht blauäugig) als die grosse Chance im heutigen Web zu sehen.

Instagram im Tourismus einsetzen

Ich habe einen ausführlicheren Artikel zum Thema Instagram und der Tourismus veröffentlicht. Wer konkret zu diesem Thema Inspiration sucht, liest dort mehr.

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Über Sam Steiner

Ich helfe Firmen darin, das “neue Internet” zu verstehen und ihr Potential darin zu finden. Ziel: Ihre Präsenz im Web soll potentielle Kunden magnetisch anziehen.

An der SOMEXCLOUD Social Media Akademie in Zürich unterrichte ich angehende Social Media Managers und Community Managers.

Kontaktieren Sie mich für Social Media Referate, Beratung oder Coaching:

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