alike
  • Email
  • Google
  • Linkedin
  • Twitter
  • Youtube
  • Rss
E-mail | Telefon: 044 552 08 15
  • Home
  • Referate
  • Kurse
  • Coaching
  • Über mich

Erste Sprechstunde als Video

Posted on 7. May 2013 by Sam Steiner in Schweiz, Social Media, Sprechstunde, YouTube

Sprechstunde 1 als Video
Die erste Social Media Sprechstunde verlief gut, einige schauten das Ganze live via YouTube oder nahmen direkt im Hangout teil. So entstanden Diskussionen und verschiedene Meinungen kamen zusammen.

Man kann weiterhin Fragen stellen und die Antworten dann später in YouTube hören – oder sich sogar direkt in die Sprechstunde einklinken.

Inhaltsverzeichnis der ersten Sprechstunde

Ich habe Links zu verschiedenen Schlüsselstellen im Video in der YouTube-Beschreibung der Aufzeichnung hinterlassen. Voraussichtlich werde ich nicht jede Sprechstunde hier im Blog veröffentlichen – man kann in meinem YouTube-Kanal nachschauen.

Intro-Infos (Fragen stellen) 1:00
Stefan “Ist HOA nicht zu kompliziert?” 4:48
Frage von Alain “Fanseite Cupfinal” 7:15

Frage von Michèle “Was ist schwieriger? Anfang, Betrieb?” 15:26
Facebook Community Management ist für Anfänger 17:14
Sichtbarkeit von User Generated Content ist tief bei FB 17:55
In Facebook vor allem Unterhaltung 19:05
Anmerkung Stefan “Alleinunterhaltung in FB” 20:18

Frage von Michèle “Eher für Klein- oder Grossunternehmen?” 23:30
Man hinterfragt vielleicht TV-Werbung? 25:40
Ratschlag für 2-Mann-Betrieb? 26:10

Frage von Tania “Verzahnung der Kanäle” 31:50
Daniel’s Ergänzung “Blogartikel als Zusammenfassung” 38:44
Frage von Tania “Social Media für Dialog mit Partnerfirmen?” 42:05
Frage von Michèle “Gängige Strategien bei Firmen?” 45:57
Gegenstimme von Daniel zu Innovation in der CH 47:41
Allgemeingültige Strategien? Zuhören, Knowhow aufbauen… 51:57

Chatbeitrag von Stefan: http://www.cervo.ch 54:36 (Beispiel für Kleinunternehmen aus Tourismus)

Aufzeichnung in voller Länge

Viel Spass damit! :-) Ich freue mich über Fragen für weitere Sprechstunden. Um über weitere Videos informiert zu werden: abonniert doch meinen YouTube-Kanal.

Facebook, social media, sprechstunde, youtube No Comments Read More

Wöchentliche Social Media Sprechstunden

Posted on 25. April 2013 by Sam Steiner in Google+, Social Media

Sprechstunde

Experiment Sprechstunde via Web-Video

Ich lanciere kostenlose, wöchentliche Social Media Sprechstunden. Auch ein wenig als Experiment. Wer für ein Unternehmen über mögliche Strategien brütet, irgendwo etwas Richtungsweisung braucht, oder einfach ein wenig zuhören will, welche Fragen andere beschäftigen, darf sich gerne zur Runde gesellen (oder Fragen via Formular einreichen).

Was biete ich genau?

Es soll darum gehen, dass Fragen gestellt werden können, Hindernisse weggeräumt werden können. Es ist natürlich nicht so, dass ich in der Stunde ganze Strategien vorlese oder kaue – die müssen individuell für jede Firma entwickelt werden. Ich bringe Erfahrung aus meiner Arbeit mit KMUs in der Schweiz, sowie meiner langjährigen Arbeit in Web-Agenturen und als Community Manager.

Wie funktioniert das?

Grundsätzlich findet die Sprechstunde jeden Donnerstag Morgen, von 11:00 bis 12:00 statt. Wo? In einem Google+ Hangout. Das ist eine kostenlose und sehr simple Videokonferenz-Funktion in Google+. Wer zu der angegebenen Zeit nicht dabei sein kann, kann die Aufnahme des Gesprächs im Nachhinein auf YouTube sehen. Man darf also trotzdem seine Fragen stellen.

Weitere Informationen

Ich habe weitere Informationen dazu mit Richtlinien und auch einer Anleitung für die Teilnahme auf der Seite “Wöchentliche Social Web Sprechstunde” veröffentlicht. Ich freue mich auf spannende Gespräche!

Foto: Robert S. Donovan cc

social media, Social Web, sprechstunde No Comments Read More

YouTube: 1 Milliarde monatliche Benutzer

Posted on 26. March 2013 by Sam Steiner in Social Media, YouTube

Das ist Facebook-Liga. Still und heimlich vergrösserte die Video-Plattform YouTube die Nutzerschaft auf momentan eine Milliarde monatlich. Im Schnitt schauen YouTube-Benutzer pro Monat ungefähr 5 Stunden Video. In den USA ist dieser Wert schon deutlich höher bei 17.5 Stunden pro Monat.

YouTube-Passes-1-Billion-Users-a-Month

Visuelle Inhalte locken Augen an

Seit langem gilt YouTube als die zweitgrösste Suchmaschine der Welt. Zudem tauchen YouTube-Videos immer häufiger in den Google Suchresultaten auf – und das jeweils in deutlich visuellerer Form als einfache Links zu Text-Artikeln. Über die Auswirkung solcher visuellen Suchresultaten hatte ich schon einmal geschrieben – bei mir dank Google+ 88% höhere Klickraten.

Das Auge sucht erst mal etwas Visuelles – diese kleine Weisheit hilft überall im Web, wenn wir uns über Inhaltsaufbereitung Gedanken machen.

Video nicht vernachlässigen

Was heisst das nun für Unternehmen? YouTube passt für viele Unternehmen besser, als Facebook.

Finanzbranche, Ladengeschäfte, Dienstleister usw. von B2C bis B2B. Video überwindet Hürden. Showrooms kommen zum Kunden in die Stube – schon während seiner Evaluationsphase. Es stehen alle Vorzeichen auf “Video” – aber Unternehmen sind damit überfordert, wissen nicht, wie anfangen, denken in Sachen “Produktionsteams” – und kommen fälschlicherweise so zum Schluss, dass es finanziell nicht machbar ist, regelmässig Video-Inhalte zu produzieren.

Just do it – und dabei lernen

Schade um verpasste Chancen – am meisten ernten die, die den Vorsprung nutzen. Warum als nicht sich informieren über einfache Möglichkeiten, mit Video zu arbeiten? Warum nicht die HD-Ferien-Handycam aus dem Schrank holen und “do it!”? Warum nicht mal versuchen, mit der HD-Videokamera, die (in Form eines Smartphones) meistens dabei ist, bessere Videos zu machen?

Hinter die geschliffene Maske blicken lassen

Hochglanz-geschliffene Videos haben nach wie vor ihre Berechtigung. Sie kosten berechtigterweise viel. Es gibt aber neue Kategorien: Anleitungen, Interviews, Produkte-Demos, Reporterbeiträge von Veranstaltungen, Testimonials etc. Im heutigen Web zählt das Echte mehr, es soll Einblick schaffen, statt nur eine idealisierte Maske zeigen. Solche Videos sind einfach zu produzieren – wenn man es lernt. Diese Einfachheit ist die Voraussetzung für Regelmässigkeit.

Für mich sind auch Anleitungsvideos in Form von Screencasts oft hilfreich. Ich erstelle auch oft solche kleinen Videos, um gewisse Schritte zu erklären. Diese werde ich in Zukunft auf meinem neuen YouTube-Kanal (noch leer) veröffentlichen. Man darf dort gerne schonmal abonnieren ;-)

benutzer, günstig, milliarde, produktion, regelmässig, video, youtube 1 Comment Read More

Die gute alte Dauerwerbesendung

Posted on 16. January 2013 by Sam Steiner in Social Media

IMG_0198
Viele Agenturen, die bisher für kleine Pausen im relevanten Inhalt (sprich: Werbepausen) Inhalte erfanden, kommen nicht so ganz klar damit, nun plötzlich auch den eigentlichen Inhalt hervorzaubern zu müssen.

Viele alte Pausen-Agenturen merken nicht: es ging nie darum, Pausen aneinander zu reihen.

Es. War. Schon. Immer. Etwas. Wichtiges. Zwischen. Den. Pausen: das Relevante.

Zuerst muss der Film ziehen. Vorher muss man sich gar keine Gedanken über die Pause machen.

Geht man nun dorthin, wo sich die Menschen aufhalten und bombardiert sie mit Marketingtexten, so wird das nicht funktionieren. Zum Beispiel Fanseiten voll Promo. Bisher sagte ich: es funktioniert nicht mehr. Aber eigentlich hat es nie funktioniert. Eine Werbepause ohne relevante Inhalte vorher und nachher geht nicht. Es Sändwitsch ohni Brot isch nüt als Fleisch.

Eine Dauerwerbesendung funktioniert wohl selten.

dauerwerbesendung, marketing, outbound marketing, push marketing No Comments Read More

Social Media Startertag

Posted on 15. January 2013 by Sam Steiner in Facebook, Google+, LinkedIn, Pinterest, Schweiz, Social Media, Twitter, Workshops

Social Media Startertag
(Hinweis in eigener Sache! In Zusammenarbeit mit der Lern-Plattform “Walter lernt” biete ich versuchsweise im Januar 1x einen Social Media Startertag an – Crash-Kurs quasi. Für Einsteiger.)

Startertag zum Jahresstart: den Einstieg in die sozialen Netzwerke finden. In einem Tag lernen Sie ganz praktisch die wichtigsten sozialen Netzwerke kennen und anwenden. So gewinnen Sie bessere Karten, wenn es um Planung und Umsetzung in Ihrem Unternehmen geht.

Nicht zuletzt auch: für die Beurteilung von Offerten (Achtung: Goldgräberstimmung).

Kursinhalte des Startertags

Am Social Media Startertag gewinnen Sie Entscheidungsgrundlagen für den Einsatz des Social Webs.

  • Einführung – das Web wird “social”
  • Veränderungen im Nutzerverhalten
  • Tiefgreifende Änderungen bei Google
  • Facebook, Twitter, Google+, Pinterest – für Menschen und Unternehmen
  • Business-Netzwerke Xing und LinkedIn
  • Vernetzung der Plattformen, “Content is King”
  • Video: das Medium der Zukunft – YouTube, die zweitgrösste Suchmaschine
  • Dos and Don’ts für Unternehmen im Social Web

Datum, Gruppengrösse und Ort

Dienstag, 29. Januar 2013, 8:00 – 17:00 Uhr

Sie können Fragen stellen zu Ihrer konkreten Situation, lernen so auch von den anderen – und dies in einer Kleingruppe von maximal 6 Personen. Entsprechend sind die Plätze auch limitiert ;-)

Der Kursraum ist mit den ÖV in wenigen Minuten ab Zürich HB zu erreichen und in unmittelbarer Nähe der Autobahnausfahrt Brunau. Kostenlose Parkplätze vorhanden.

Details und Anmeldung zum Social Media Startertag

Der Kurs wird von “Walter lernt” durchgeführt. Besonders daran: Sie erhalten nach dem Kurs eine kostenlose Onlineberatung im Umfang von 20 Minuten. Damit lassen sich einige gesammelte Fragen klären. Weiterführende Informationen finden Sie auf dem Kursbeschrieb bei Walter lernt – sowie das Anmeldeformular.

Anfänger, Einsteiger, social media, Starter, Unternehmen No Comments Read More

Twitter als Firma nutzen (ohne zu Twittern)

Posted on 7. January 2013 by Sam Steiner in Monitoring, Schweiz, Social Media

Wie sollte man bitteschön Twitter als Firma nutzen? It depends – es kommt draufan. Das Rezept muss zum Konzept passen. Mobility zeigt einen Weg.

Ein schönes Beispiel aus der Schweiz liefert Mobility. Mobility ist ein verbreitetes Car-Sharing-Unternehmen hierzulande. Als Mitglied kann man an über 1300 Strandorten eines der 2’600 Fahrzeuge mieten – soweit ich weiss nun auch bequem vom Smartphone aus (bin schon länger nicht mehr Mobility-Kunde).

Social heisst auch hören

Entsprechend heisst Twittern nicht zwingend “Schreiben”. Simpel aber oft überhört. Ein Freund (hier zu hören: @borisbaldinger) hat Probleme mit seinem fahrbaren Untersatz. Er war deswegen beim ärztlichen Untersuch mit Diagnose:

5000.- bis 5500.- CHF in die Reparatur meines Autos stecken, oder verschrotten? Helft mir! Auto ist schon praktisch in gewissen Fällen. #fb

— Boris Baldinger ツ (@borisbaldinger) December 3, 2012

Unter dem Tweet kann man die Diskussion nachlesen. Follower geben Empfehlungen – einige empfehlen Mobility. IKEA findet die Mobility-Idee auch gut: Tweet von IKEA.

Twitter hörend nutzen

Mobility selbst hat meines Wissens keinen Twitter-Account, nutzt Twitter aber trotzdem – eben hörend. Dazu braucht man kein Profil. So wird Mobility aufmerksam auf den potentiellen Kunden. Jemand muss ein Auto verschrotten, das er zwar nicht für den Arbeitsweg braucht, aber doch ab und zu für Familienausflüge oder Transport von Foto-Equipment. Mobility hat dafür genau die Lösung. Und sie hören hin. Verpassen die Gelegenheit nicht.

Kunden persönlich “fischen”

Schön zu sehen: innert wenigen Stunden geht eine E-Mail ein mit einem persönlichen Angebot, um den Schmerz zu lindern. “Gemäss Twitter geht es Ihrem Auto nicht sehr gut”:

Mobility E-Mail Social Media Monitoring

Passende Angebote durchs Verstehen der Situation

Das Auto müsste in wenigen Tagen vorgeführt werden und wird eingeschläfert. Der potentielle Kunde ist zum Tester geworden – hat das Testabo bereits. Mobility hat auf sympathische Weise und ohne viel Aufwand etwas Aufmerksamkeit (auch hier) erhalten. Ohne einen Tweet selbst verfasst zu haben.

Hört, hört! Die Kunden rufen.

Vielleicht passt meine kleine Spielerei mit ihrem Logo da ganz gut:
Mobility Ear Hearing

Well done, Mobility, well done.

Mobility 10 Comments Read More

2013: Die Video-Explosion

Posted on 30. December 2012 by Sam Steiner in Blogs, Schweiz, Social Media

Ich sitze in einem Wintersportort, kann direkt ab der Piste die Bilder meiner Canon-Hosentaschenkamera per Wifi an mein Smartphone senden, dort bearbeiten und von da im Web veröffentlichen.

Speed of Change.

Das Unspektakuläre von heute war vor einem Jahr undenkbar. Um die neuen Chancen zu nutzen, muss man aber schneller sein als früher – denn die Chance liegt im Vorsprung. Und der ist schnell weg. “Ich sollte mich mal mehr mit XY beschäftigen” ist ein Geschenk an den innovativeren Konkurrenten.

Gestern fragte mich jemand, welche Veränderungen ich für 2013 erwarte. Wir sprachen über Buzzwords wie “Big Data”.

2013 beginnt in wenigen Tagen – ich denke über Konkretes nach. Über Dinge, die schon vorbereitet sind.

Für mich ganz klar: Video ist für die meisten Branchen ein sehr geeignetes Medium. Es überwindet Hürden, zeigt Dinge oder Menschen, anstatt sie nur zu beschreiben (wie beschränkt ist zB ein Lebenslauf – kein Lebenslauf kann eine Person wirklich vorstellen, dafür musste man vor Video die Person anreisen lassen).

Die kleine Grafik soll zeigen, wie im Jahr 2013 im Bereich Video so einiges zusammenkommt. Vieles ist nun vorbereitet und die Chance von Video da, die Vorzeichen dafür gesetzt.

20121230-145747.jpg

Ein möglicher erster Schritt könnte ein Video-Workshop sein. Ich habe den Workshop besucht und es bestätigt mich. Das Produzieren von ansprechenden Video auf regelmässiger Basis ist mit den heutigen Mitteln nicht nur günstig geworden, sondern mit dem nötigen Basiswissen auch recht einfach.

Für meinen Teil habe ich mein Büro “videofiziert”. Mit externer Webcam auf besserer Höhe und mit Beleuchtung. Mein Ziel dabei: ich will Anleitungsvideos praktisch ohne Vorbereitung aufzeichnen und bearbeiten können.

2013, video, Web 2 Comments Read More

Saftige Wurzeln oder Schnittblumen?

Posted on 10. December 2012 by Sam Steiner in Facebook, Rankings, Schweiz, Social Media, Twitter

Unternehmen stehen in einer Zeit des Wandels. Von Vor-Internet zum Broschüren-Internet – das Geld und ein bisschen Blindheit bedient werden konnte – zum Internet als echtes Netz. Spätestens jetzt müssen Unternehmen dazulernen.

Es greift bei der Wurzel

Wo Broschüren und Werbespots recht oberflächlich mit ein paar einigermassen kreativen Ideen “realisiert” werden konnten, zeigt sich jetzt die Kultur des Unternehmens. Es reicht nicht, zu analysieren, wie die Tonalität in den neuen Medien klingt. Und nachzuahmen. Damit kann man vielleicht in Rankings steigen, aber das Herz ist sichtbar. Wenn kein Wurzel des Helfen-wollens, der “Kundenliebe” existiert, dann kann daraus wenig wachsen.

Saftige Wurzeln oder Schnittblume?

Vielleicht haben uns die US-Amerikaner in diesen Punkten etwas voraus? Vielleicht macht @swatchUS einen echt guten Job, was das Lösen von Kundenanliegen betrifft. Der Kanal @swatch wird aber in der Schweiz betrieben – ein kurzer Blick darauf zeigt leider fehlende Helfer-Wurzeln:

I’m so sorry. Da schien die Bereitschaft, dem Kunden zu helfen, erloschen zu sein, als es konkret wurde. Schade. Meine Frage an die Kundin von Swatch stellte ich am 10. Dezember und erhielt von ihr innert Minuten die Antwort, dass Swatch sich nie mehr gemeldet hatte.

Es geht mir nicht um Swatch an sich. Ich bin einfach – wie viele Männer – gegen Schnittblumen.

Die Kommentarsektion hier steht auch für Swatch offen ;-) Bin gespannt.

Engagierte Unternehmen in der Schweiz?

SocialBakers ist eine Firma, die Analytics zu den “Big Five” (Facebook, Twitter, YouTube, Google+, LinkedIn) anbietet.

Sie haben im November 2012 eine übersichtliche, kleine Auswertung von Facebook-Fanseiten von Schweizer Unternehmen gemacht.

Die Liste nach Anzahl Fans kann man ignorieren, interessanter sind die Auswertungen nach Antwortzeiten oder Engagementraten. Antwortraten sagen meiner Meinung nach etwas über die Wurzeln aus. Da zeigt sich, ob genug Kapazität eingeplant wurde, um zuzuhören und zu antworten.

Diese Schweizer Unternehmen schneiden gut ab:

  • SBB CFF FFS (88% beantwortet)
  • Swisscom (88% beantwortet, aber langsamer)
  • Sunrise (79% beantwortet)
  • Orange (79% beantwortet, aber langsamer)
  • digitec AG (67% beantwortet)

Leider ist nicht transparent ersichtlich, wie gross eine Fanseite sein muss, um in dieses Ranking aufgenommen zu werden (Antwortraten). Ich gehe davon aus, dass es etliche kleinere Unternehmen gibt in der Schweiz, die eine Antwortrate von gegen 100% haben und so einen ganz guten Job machen.

Was? Immer wieder Rankings?!

Rankings sind – wenn sie denn irgendwann mal richtig taugen – wie die Blume, die aus einer saftigen Wurzel genährt wird. Wie immer bei Rankings: es geht nicht drum, da drin zu stehen, sondern gute Vorbilder zu finden, von denen man lernen kann. Wichtig ist, dass man an einer gesunden Wurzel arbeitet – der Platz in Rankings ist zweitrangig ;-)

Antworten, Echtheit, Facebook, Ranking, schweiz, SocialBakers, Swatch, twitter No Comments Read More

Twitter: Mehr als 2000 Personen folgen?

Posted on 4. December 2012 by Sam Steiner in Social Media, Twitter

Twitter hat eine Limite von 2000 Personen, die man folgen kann. Diese Begrenzung gilt, bis man selbst 2000 Follower hat. Danach kann man immer 10% mehr Leuten folgen, als man selbst Follower hat. Sollte man aber nicht.

Klar?

2000-Limite bei Twitter veranschaulicht

Benedikt Köhler hat eine witzige kleine Analyse des Entscheids von Twitter, in Berlin ihre Büros zu eröffnen durchgeführt. Eine seiner Grafiken zeigt dieses Phänomen – oder eben die 2000-Following-Limite deutlich – Benutzer mit weniger als 2000 Follower können nie mehr als 2000 Personen folgen:

Bildquelle

Warum hat Twitter die 2000er-Limite?

Spam. Überall, wo Menschen sich tummeln, tummeln sich bald auch Spammer. (Neuerdings massiv auch in Instagram.) Twitter tritt mit dieser Regelung etwas auf die Bremse. Man kann keinen Twitter-Account erstellen und damit (zB automatisiert) tausenden von anderen folgen – in der Hoffnung auf Aufmerksamkeit.

Wie kann ich das umgehen?

Nicht. Wer massenweise Leuten folgt in der Hoffnung, dass einige davon grundlos zurückfolgen, der sendet mit seinem Twitter-Account das Signal “Ich bin ein Spammer”. Wenn nun jemand auf dieses Profil stösst, ist sofort ersichtlich, dass hier nicht wirklich Relevanz geboten wird. Folgt mir ein Benutzer, der 1999 anderen folgt aber nur 1000 Follower hat, mache ich einen weiten Bogen. Man muss sich also überlegen: geht es wirklich darum, möglichst viele Follower zu haben?

Ausserdem: wie realistisch ist es, mehr als 2000 Menschen zu folgen und dabei noch den Überblick zu behalten? Für Firmen mag das gehen – weil Firmen oft aus Höflichkeit allen zurückfolgen. Das ist auch richtig so. Ein normaler Mensch kann auch mit Listenverwaltung nach einigen hundert Profilen nicht mehr sauber damit umgehen.

Man muss die Twitter-Limite kennen

Man sollte um diese kleine Limite wissen, bevor man grosse Konzepte schreibt, die darauf abzielen, massenweise Leuten zu folgen. Idealerweise versteht man, dass ein solches Konzept keine gute Twitter-Strategie ist. Es geht um Dialog, es geht um Menschen. Es geht nicht um Followerzahlen, sondern um Relevanz für die Community. Wie eigentlich überall – auch offline.

(ich hab 2009 den Fehler für euch gemacht :). Nicht auf @samsteiner, lucky me.)

2000, Begrenzung, Follower, Following, Friends, Limite, twitter No Comments Read More

SOMEXCLOUD Hangout: Social Media im Tourismus

Posted on 30. November 2012 by Sam Steiner in Schweiz, Social Media

Meiner Meinung nach eignet sich Social Media im Tourismus ideal. Warum? Weil es um Menschen geht, die etwas erleben und das auch gerne mit ihren Freunden teilen wollen.

Es geht oft um Visuelles – das passt gut zu Plattformen wie Pinterest, Instagram oder Facebook. Es geht um Bewegungen, da bieten sich Location Based Services wie Foursquare (oder Facebook Check-ins) an. Ich habe über Instagram im Tourismus und auch allgemeiner über Social Media im Tourimus geschrieben.

Nun hat ein SOMEXCLOUD Hangout “Social Media und Tourismus” stattgefunden, das Einblicke in die praktische Umsetzung bietet. Das Video davon ist nun online (siehe unten).

Vorsicht: frische Erfahrungen

Ziemlich zentral sind die recht frischen Erfahrungen aus Davos Klosters. Ich ziehe zu einigen Themen andere Schlüsse – bzw. behaupte, da würde mehr Potential drin stecken.

Foursquare im Tourismus

Foursquare ist in der Schweiz vielleicht noch nicht angekommen. Wird Foursquare ankommen? Who knows. Der Punkt ist: es muss nicht ankommen, um im Tourismus eingesetzt werden zu können. Bei Besuchern aus dem Ausland (um das geht’s vielleicht nicht primär in Davos? Aber doch recht zentral im Tourismus) sieht die Sache komplett anders aus. In den USA und in Europa beispielsweise in den Niederlanden wird Foursquare sehr stark eingesetzt. Der Aufwand ist recht klein.

Mein Rat: testen, was das Zeug hält. Pilotprojekt fahren über ein Jahr. Besucher auf Check-In Points hinweisen, Wifi-Zugänge an den wichtigsten Orten zur Verfügung stellen. Dann: nach einem Jahr Fazit aus Erfahrung ziehen.

Google+ im Tourismus

Google+ gleichzusetzen mit Facebook ist ein Fehler, auf den ich schon oft hingewiesen habe. Bei Google+ kommt es stark auf relevante Themen-Beiträge an. Bilder funktionieren gut (super für Tourismus), Themen funktionieren gut. Der Aufwand ist natürlich dafür um einiges höher als bei Foursquare. Davos Klosters hat aber ein Content Creation Team – das sollte in diesem Rahmen zu bewältigen sein.

Die jungen Erfahrungen und Schätzungen aus Davos Klosters sollte man dann meiner Meinung nach nicht als Bestätigung nehmen, um die neuen Möglichkeiten nicht zeitnah antesten zu wollen. Insofern geht meinen Dank an Gustavo Salami, der am Schluss das Thema Google+ wieder aufnimmt.

Über Feedback, Ergänzungen und Fragen freue ich mich – hier in den Kommentaren, auf Google+ oder Twitter.

Gäste: Manuela Gallati und Achim Schneider (Davos Klosters), Thomas Reichenbach (Travelhouse), Gustavo Salami (Kuble AG), Gabriele Bryant (BlumBryant AG), Didi Klement
Moderation: Christoph Hess, Community Management: Antonia Frind

Foursquare, Reisebranche, social media, Tourismus No Comments Read More
  • 1
  • 2
  • 3
  • ›
  • »

Über Sam Steiner

Ich helfe Firmen darin, das “neue Internet” zu verstehen und ihr Potential darin zu finden. Ziel: Ihre Präsenz im Web soll potentielle Kunden magnetisch anziehen.

An der SOMEXCLOUD Social Media Akademie in Zürich unterrichte ich angehende Social Media Managers und Community Managers.

Kontaktieren Sie mich für Social Media Referate, Beratung oder Coaching:

E-Mail / 044 552 08 15 / Sprechstunde

Social Media E-Mail Ratgeber

Ihre Website sollte magnetisch anziehen. Tipps zu Content Marketing sowie Infos zu Social Media Kursen jetzt abonnieren:

Suche nach Themen

Letzte Tweets

  • Nicht für Hundeliebhaber - Sam & the Dog Meat - https://t.co/hr4FmSgU4y
    25. May 2013
  • @derSigiman eine Pause und der Austritt sind auch mit dabei.
    25. May 2013

Weitere Artikel

  • Migros: Weihnachten im Oktober Shitstorm

    Migros: Weihnachtsstürmli verzehnfacht Reichweite in Facebook

  • 15 Dos für Pinterest

    15 “Dos” für Pinterest

  • inbound_marketing

    Inbound Marketing Infografik

    Kontakt

    • +41 44 552 08 15
    • sam.steiner@alike.ch
    • Contact Us
      • Twitter
      • Google
      • Email
      • Linkedin
      • Youtube